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Schweres Erbe für die Weimarer Republik

Der Auftakt zur ersten deutschen Republik war von Gewalt überschattet. Die Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges wurde durch bürgerkriegsartige Verhältnisse abgelöst. An der deutschen Ostgrenze, deren Verlauf zu diesem Zeitpunkt noch vollständig in der Schwebe hing, schwelten gleichzeitig Auseinandersetzungen, die einem latentem Kriegszustand nahekamen. Viele Probleme der jungen Republik beruhten auf Hypotheken, die ihr die Militärführung überlassen hatte.

Historische Aufnahme bewaffneter Soldaten
Schutztruppen des Soldatenrates nach der Proklamation der ne … (Quelle: Bundesarchiv)Größere Abbildung anzeigen

Die 3. Oberste Heeresleitung (OHL) unter Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg und seinem Stabschef Erich Ludendorff übte seit Sommer 1916 eine de-facto-Diktatur aus, die im Reichsgebiet selbst durch den Einfluss der territorialen Militärbehörden gespiegelt wurde. Für die politische Labilität in der Weimarer Republik waren das fehlende Eingeständnis der Niederlage genauso wie die abrupte Übergabe der Verantwortung der politischen Geschäfte an „Zivilisten“ von entscheidender Bedeutung.

Ab dem 10. Dezember 1918 kehrten die Truppenteile, die aus Berlin ins Feld ausgerückt und von dort ergänzt worden waren, in die Heimat zurück. Die Heimkehr fiel anders aus als in den stürmischen Juliwochen 1914 erhofft. Zeitgenössische Fotografien zeigen den Himmel über Berlin in jenen Tagen grau in grau, die Straßen regennass. Die zur Begrüßung versammelte Bevölkerung trug neben dem alten Farben Schwarz-Weiß-Rot auch das demokratische Schwarz-Rot-Gold. Der Kontrast war nicht nur symbolischer Natur; verändert hatte sich auch alles andere: das Kriegsbild, die Kriegsgesellschaft, das Kriegserlebnis.

Die alte Staatsform war gestürzt, Kaiser Wilhelm II. hatte am 9. November abgedankt und sich am Folgetag sang- und klanglos ins holländische Exil begeben. Das hatte indirekte Auswirkungen für die Mentalität der Deutschen und bald sehr handgreifliche Rückwirkungen auf den Straßen.

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Historische Aufnahme eines Mannes stehend an einem Fenster
9. November 1918: Scheidemann verkündet vom Fenster des Deut … (Quelle: Bundesarchiv)Größere Abbildung anzeigen

Machtvakuum der etablierten Ordnung

Am 9. November 1918 hatte auch Philip Scheidemann konkurrierend mit Karl Liebknecht die Republik ausgerufen. Nun lag die Macht in den Händen von Sozialdemokraten, mithin von ehemaligen „Reichsfeinden“. Dies war auf das Machtvakuum der etablierten Ordnung zurückzuführen.

Der letzte vom Kaiser ernannte Reichskanzler Prinz Max von Baden hatte seine Macht quasi durch Handauflegen an Friedrich Ebert, den Chef der Sozialdemokratischen Partei, übertragen. Zwar war die neue Regierung nicht nach den Regularien der Verfassung an die Macht gekommen, doch war sie die einzige legitime Kraft.

Das andere Machtzentrum, die OHL, war einstweilen weit entfernt und der Kaiser hatte sich selbst ins Aus begeben. Es blieben als Anwärter auf die Macht die Vertreter der Arbeiter: zum einen die gemäßigten Mehrheits-SPD, zum anderen die der radikalen (unabhängigen) USPD. Berlin selbst war weitgehend frei von militärisch einsetzbarer Truppe. Eine Ordnungsmacht mit Durchsetzungsgewalt war quasi nicht vorhanden.

Die in den Kasernen und Lazaretten anwesenden Soldaten bildeten nach dem Vorbild der in den Betrieben gegründeten Vertretungsgremien Soldatenräte. Diesen Arbeiter- und Soldatenräten sollte nach Auffassung der USPD und Spartakisten die Macht zukommen. Der neue Reichskanzler versuchte die wenige Macht, die er besaß, zu mobilisieren und rief zunächst die Mitbürger zu „Ruhe und Ordnung“ auf.

Durch einen Zusammenschluss von je drei Mehrheits- und unabhängigen Sozialisten zum „Rat der Volksbeauftragten“ wurde die neue Regierung vorübergehend stabilisiert; allerdings reichte die Macht Eberts kaum über sein Arbeitszimmer hinaus.

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Historische Aufnahme mehrerer sitzender Männer
Die Volksbeauftragten Otto Landsberg, Philipp Scheidemann, G … (Quelle: Bundesarchiv)Größere Abbildung anzeigen

Bündnis zwischen SPD und Oberster Heeresleitung

In dieser prekären Situation erfolgte am 10. November das Bündnis zwischen Ebert und Wilhelm Groener, dem Nachfolger Ludendorffs. Der Bündnischarakter zwischen Regierung und OHL war durchaus wörtlich zu nehmen: Beide Seiten waren gleichermaßen voneinander unabhängig und aufeinander angewiesen.

Die OHL war die einzige Organisation, die im Stande war, die rund 10 Millionen Soldaten in die Heimat zurückzuführen. Keineswegs war es ausgemacht, dass der Waffenstillstand an der Westfront vom 11. November von längerer Dauer sein sollte, und trotz der fatalen Kriegslage stellte die Armee das einzig noch intakte Machtinstrument im Inneren dar.

Die Sozialdemokraten ihrerseits waren die einzige Partei, die bereit und in der Lage war, im Rahmen einer weitgehenden friedlichen Umgestaltung politische Verantwortung zu übernehmen. So wie die SPD als Mutter der jungen Republik betrachtet werden kann, so kommt die Vaterschaft dem Militär zu, so der Historiker Hagen Schulze.

Bis zum Eintreffen des Feldheers sollte es noch einen Monat dauern und auch diese relativ zügige Verlegung war nach Lage der Dinge Anfang November nicht garantiert. So wurden zum Schutz des Regierungssitzes in der Wilhelmstraße freiwillige Marineangehörige verpflichtet. Diese wurden bald von rund 600 Mann aus Cuxhaven verstärkt und wuchsen bald auf über 2000 Freiwillige unter dem Namen „Volksmarinedivision“ auf.

Der Kompromiss zwischen Regierung und OHL verband sich mit einer allgemeinen Vorstellung, dass die Niederlage nichts mit dem Kampf der Soldaten zu tun gehabt hätte. Als Friedrich Ebert am 10. Dezember die heimkehrenden Soldaten begrüßte, rief er ihnen zu: „Erhobenem Hauptes dürft Ihr zurückkehren. Nie haben Menschen Größeres geleistet und gelitten als Ihr.“

Darin spiegelte das Gedankenmodell, das später von nationalen Kräften zur Dolchstoßlegende umgewoben wurde: Die Verknüpfung von kriegerischer Unbesiegtheit und Verrat in Innern. Vor dem „Feind im Innern“ und den „Daheimkriegern“ hatte ja einen Monat vorher Eberts Genosse Scheidemann auf dem Reichstagsbalkon kämpferisch gewarnt.

Fürs Erste war die Armee weder Stütze noch Gefahr für die Regierung. Als das Feldheer einrückte, bröckelte es, sehr zum Entsetzen seiner Führung, einfach auseinander und strebte heim. Allein im Raum Berlin waren von den zum Verbleib bestimmten 16 Divisionen zu Weihnachten nur noch knapp 1.200 Mann bei der Truppe verblieben, auf die überdies kein Verlass war. Das Machtvakuum blieb.

Abgesehen von einem „Regiment Reichstag“, das sich aus SPD- und gewerkschaftsnahen Unteroffizieren bildete, blieben die regierungsnahen Kräfte viel zu schwach, um die latente Gefahr einer Radikalisierung der bisher weitgehend friedlichen Revolution zu bannen. Die Schwäche der vorläufigen Regierung war umso prekärer, weil sich das Verhältnis zwischen Mehrheitssozialisten und USPD-Anhängern bald verschärfte.

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Straßenschlachten und bürgerkriegsartige Auseinandersetzungen

In der zweiten Dezemberhälfte 1918 kam es zu Straßenschlachten, die sich bis Mitte Januar zu bürgerkriegartigen Auseinandersetzungen steigerten. Hier erlebte die junge Republik und ihr sich neu bildendes Militär eine Grundprägung, die das Bewusstsein der Menschen bis zur erneuten Katastrophe von 1945 prägte.

Die von OHL, Mehrheitssozialdemokraten und wohl der Masse der „bürgerlichen“ Gesellschaftschichten befürchtete Revolution nach bolschewistischem Muster wurde in den kommenden Monaten blutig durch Freiwilligenverbände niedergeschlagen. Zwischen regulärer Truppe und Freikorps bestanden bis Mitte 1919 gleitende Übergänge. An republiktreuen Soldaten herrschte eklatanter Mangel, waren doch zur Kaiserzeit Sozialdemokraten auch für die Unteroffizierlaufbahn schlicht undenkbar gewesen.

Die rechtslastige, nationalistische Prägung vieler Freikorpssoldaten erwies sich als eine schwere Bürde für die Republik, der sie dienten, die sie möglicherweise vor einem Umsturz von links bewahrten.

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Historische Aufnahme eines <ABBR lang="de" title="Maschinengewehr">MG</ABBR>-Trupps
1918: Vor dem Berliner Schloss (Quelle: Bundesarchiv)Größere Abbildung anzeigen

Heiligabend 1918: Versagen der Staatsgewalt

Ausgangspunkt war das Versagen der Staatsgewalt in der Nacht auf Heiligabend 1918, als sich die Volksmarinedivision durch Solderpressung, Geiselnahme und Schießereien ein Zeugnis ihrer Unzuverlässigkeit ausstellte. Als Unterkunft war ihr das Berliner Stadtschloss zugewiesen worden. Da jedoch die dortigen Kunstschätze von der Einquartierung nicht unbehelligt blieben, verlangte die Regierung die Räumung des Quartiers.

Das knüpften die Matrosen an Lohnforderungen, denen sie mit Geiselnahmen und der Besetzung wichtiger Gebäude Nachdruck verliehen. Am Nachmittag des 23. Dezember zogen einige hundert Männer der Volksmarinedivision vor die Kommandantur Unter den Linden. Als der Berliner Stadtkommandant, seit 9. November SPD-Mann Otto Wels, die Zahlung der geforderten Summe verweigerte, wurde dieser darauf von den Matrosen festgesetzt und die Kommandandur besetzt.

Auch die Reichskanzlei in der Berliner Wilhelmstraße wurde von den Matrosen in Beschlag genommen und die Volksbeauftragen ebenfalls in Geiselhaft genommen. Damit war die Regierung der jungen Republik handlungsunfähig – bis es dem Reichspräsidenten gelang, die Volksbeauftragten durch Verhandlungen freizubekommen, was mittlerweile auch deswegen möglich geworden war, weil eine Anzahl von regierungstreuen Truppen den nötigen Druck vor dem Gebäude aufbaute.

Dagegen musste das von den meuternden Matrosen besetzte Schloss mit Waffengewalt freigekämpft werden. Der Angriff begann am Heiligabend um 7.30 Uhr, worauf das Stadtschloss bald fiel; der gleichfalls besetzte Marstall blieb dagegen besetzt. Infolge eines inzwischen zusammengeströmten Volksauflaufs war das Gebäude ohne Blutvergießen nicht mehr in Besitz zu nehmen.

Kurz nach 9 Uhr erschienen Unterhändler, das Feuer wurde eingestellt. Die regierungstreuen Truppen, oder das, was von ihnen übrig geblieben war, waren zu weiterem Vorgehen nicht mehr in der Lage. Zumal war ihnen eine sehr restriktive Anwendung der Schusswaffe auferlegt worden, ihre Motivation war denkbar gering.

Einige Soldaten waren von der Menschenmenge zurückgedrängt worden, andere gaben ihre Waffen ab, weitere wechselten einstweilen die Seiten und halfen bei der Entwaffnung ihrer Kameraden. Wieder andere trieb es heim. So zog es bald die Masse der Soldaten vor, mit oder ohne Urlaubsschein in den Weihnachtsurlaub zu treten. Diesem Drang nach Hause folgten auch die meisten Revolutionäre.

Es kam zum Kompromiss: Die verbliebenen Regierungstruppen wurden aus der Innenstadt zurückgezogen, dafür die besetzten Gebäude, also der Marstall von den Matrosen geräumt. Zum Weihnachtsfest hatte sich die Lage entspannt. Doch weiterhin blieb die Regierung ohne Schutz, zumal die Ereignisse zum Regierungsaustritt der USPD-Mitglieder führte. So war der Konflikt keinesfalls gelöst worden, nur vertagt.

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Historische Aufnahme eines Zivilisten und mehrerer Soldaten, die die Front einer angetretenen Truppe abschreiten
Januar 1919: Reichswehrminister Noske beim Freikorps Hülsen (Quelle: Bundesarchiv)Größere Abbildung anzeigen

Zeit der Freikorps

Nachdem die offenkundige Unbrauchbarkeit des alten Heeres klar zu Tage getreten war, verfügte die Reichsregierung zum 31. Dezember 1918 dessen Demobilisierung. Nun schlug die Stunde der Freikorps. Oft entstanden Verbände des Alten Heeres aus Freiwilligen wieder neu und ging im bald darauf zum Kampf gegen die Sowjetarmee ins Baltikum und in den Grenzschutz der von Polen beanspruchten Ostprovinzen. Das war eine Aufgabe, die oft im Wechsel zum Einsatz im Innern erfolgte.

Selbstverständlich blieb das nicht ohne Rückwirkungen auf die innere Prägung ihrer Angehörigen: Nach ihrem Selbstverständnis waren sie ja Angehörige der „Alten Armee“ (beziehungsweise der Marine). So waren die Freikorpskämpfer in ihrer Selbstwahrnehmung keine „Söldner“, doch bot der Dienst an der Waffe für viele ein existenzsicherndes Auskommen – für überzeugte Monarchisten, für Anhänger des völkischen Gedankenguts, für Abenteurer; und für Männer, die in vier Jahren Krieg schlicht nichts anderes als das Waffenhandwerk gelernt hatten.

Diese „Freikorpszeit“ dauerte bis Mitte 1919, als die Bestimmungen des Versailler Vertrages bekannt wurden. Dann stand eine drastische Reduzierung des im März 1919 an die 660.000 Mann umfassenden Heeres an; erst auf 200.000, dann auf die Hälfte davon.

Auch die Zeit nach Weihnachten war von Unruhen in der Hauptstadt überschattet: Erst zwischen dem 5. und 15. Januar und erneut im März, als sich Streikaufrufe mit revolutionären Kämpfen verbanden. Die Wiederherstellung von „Ruhe und Ordnung“ erfolgte beide Male mit einem Übermaß an Gewalt. Dass dies von Verbrechen der Freikorpssoldaten an ihren Gegnern – wie Misshandlung oder Ermordung ihrer Gefangenen – begleitet wurde, blieb eine schwere Belastung für das Verhältnis von Reichswehr und Republik, aber auch für das von SPD und Militärpolitik.

In der auch publizistisch gespaltenen Weimarer Republik konnte sich so eine fatale Gleichsetzung prinzipieller Art ergeben: von Freikorpskämpfern, Soldaten und Mördern; so wie ihr Kurt Tucholsky in seinen Zeitungsartikeln beredt Ausdruck verlieh. Abseits der Kämpfe und ihren Spuren in Berlin tagte die Verfassunggebende Versammlung der Republik ab dem 19. Januar im ruhigen Weimar.

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Einführung eines apolitischen Heeres

Erneut entlud sich die Unzufriedenheit von Freikorpssoldaten über die beabsichtigte drastische Truppenreduzierung im März 1920 im sogenannten Kapp-Putsch. Danach jedoch verschwanden die Freikorps und das bedeutete, dass mit den Unzuverlässigen und Überzähligen die Politisierung im Heer zurückging, ja bekämpft wurde.

Die kommenden Jahre gehörten einem apolitischen Heer. Auch dies war ein hoher Preis, jedoch augenscheinlich besser als die zuvor erlebten Alternativen.

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Fazit

So ergab sich aus dem zwischen November und Weihnachten 1918 Erlebten eine schwere Hypothek für den Staat von Weimar: Aus dem Mythos des „im Felde unbesiegten“ Feldheeres, dem Versagen der regierungstreuen Ordnungsmächte, den revolutionären Umstürzen und den exzessiven Maßnahmen zu ihrer Niederschlagung.

Genauso ergaben sich hieraus die Fernwirkung des Diktums „Soldaten sind Mörder!“; eine Fernwirkung, die in der später verformter Ausprägung auf die beiderseitige Fehlinterpretation von Militarismuskritikern und Soldaten zurückging.

Die Vorstellung einer zwangsläufigen Abfolge der Geschichte – vom (Ersten) Weltkrieg über die (November-)Revolution über die (nationalsozialistische) Gewaltherrschaft zu (Zweitem) Weltkrieg übersieht jedoch Beispiele ungeplanter Deskalationen: Vier Jahre nach dem „Weihnachtsfrieden“, der hie und da an Heiligabend 1914 an der Front stattfand, verebbte der innere Kampf durch den Drang nach Hause – von Arbeitern, Revolutionären und Soldaten.

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Literaturhinweise

Hagen Schulze: Freikorps und Republik 1918 bis 1920, München 1969
Bruno Thoß (Hrsg.): Militärgeschichtliches Handbuch Berlin-Brandenburg (AT), 2008

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Stand vom: 17.03.2009 | Autor: Dr. Martin Rink

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