Geschichte
Deutsche Geschichte vorurteilsfrei zu betrachten, hilft die Gegenwart der Bundeswehr in unserer Demokratie zu verstehen. Die historischen Beiträge in if wollen auch zur Traditionspflege der Bundeswehr beitragen.
2012
Die Kubakrise als Höhe- und Wendepunkt des Kalten Krieges (4/2012)
Verbindungen zwischen den Offizieren und Autoren Jünger und Saint-Exupéry (3/2012)
George Washington: Pflanzer, General und erster Präsident der USA (2/2012)
Vor 50 Jahren verwüstete eine Flutkatastrophe die deutsche Nordseeküste (1/2012)
2011
Soldaten der Antike im amerikanischen Film (4/2011)
Einsatzrealitäten in fremden Kulturkreisen erfordern die inhaltliche Erweiterung der historischen Bildung in der Bundeswehr (3/2011)
Mit schonungsloser Härte rettete Stalin die Sowjetunion vor dem Untergang (2/2011)
Alwin Lippmann war hochdekorierter Offizier des Ersten Weltkrieges (1/2011)
2010
Eine kurze Geschichte der Militärmedizin und ihrer Auswirkungen (2-3/2010)
Der Soldatendienst aus Sicht der Alten Kirche (1/2010)
2009
Zwischen technokratischer Kompetenz und geistiger Bildung (3-4/2009)
Historische Bildung als Teil ganzheitlich orientierter Einsatzvorbereitung (2/2009)
Sozialwissenschaftliche Politikberatung für die Bundeswehr (2/2009)
Die Anfänge der Bundeswehr im Einsatz (1/2009)
2008
In den 60er-Jahren sucht die junge Elite in der Bundesrepublik Deutschland das Wertesystem der Nachkriegsgesellschaft zu überwinden zugunsten von Selbstverwirklichung der Persönlichkeit, Gewissens- und Meinungsfreiheit. (1/2008)
2007
Brillanter Generalstabsoffizier und charismatischer Kopf des militärischen Widerstands gegen das NS-Regime. Mit dem Umsturzversuch von 1944 wollte Stauffenberg eine Volkserhebung auslösen wie sein Vorfahr Gneisenau 1809 und 1813. Seit Herbst 1941 war Hitler nicht nur Staatsoberhaupt und „Oberster Kriegsherr“, sondern auch Reichskriegsminister und damit Oberbefehlshaber der Wehrmacht, zugleich auch Oberbefehlshaber des Heeres.
Unter den deutschen Offizieren im Widerstand gegen Hitler ragt Tresckow wegen seiner klaren Lagebeurteilung und seiner kalten Entschlossenheit hervor. Der Offizier mit Weitblick ist bis heute Vorbild für geradliniges tapferes Handeln.
Beim Kampf gegen die Mudschaheddin gewannen die zu Beginn des Kalten Krieges aufgestellten Spezialeinheiten der Hauptverwaltung Aufklärung des sowjetischen Generalstabes neue operative Bedeutung. Allein der Einsatz dieser „Speznas“ (deutsch: Sondereinheiten) versprach im asymmetrischen Krieg am Hindukusch Aussicht auf Erfolg.
Historische Themen haben im Fernsehen Konjunktur. Geschichtsdokumentationen in privaten wie in öffentlich-rechtlichen Sendern belegen dies. Sie bergen jedoch die Gefahr, der Quoten wegen allzu holzschnittartig zu werden. Ein Beispiel: Die Sendungen „Rommels Krieg“ und „Rommels Schatz“ im ZDF und bei Phoenix. – Ein persönlicher Appell, mehr Objektivität walten zu lassen.
Am 5. Juni 1967 griffen israelische Truppen mit einem Präventivschlag die arabischen Nachbarn – Ägypten, Jordanien und Syrien – an. Knapp eine Woche später endete der Krieg mit einem vollständigen militärischen Sieg Israels. Die Operationen sind ein Beleg dafür, dass eine relativ kleine, aber hoch motivierte und gut organisierte Armee unter professioneller Führung einen viel stärkeren Gegner schlagen kann.
Das Bundesministerium der Verteidigung gibt am 1. Juni 1967 intern die Studie „Die Personallage der Offiziere in der Geschichte und in der Bundeswehr“ heraus. Die kleine Schrift markiert einen großen Einschnitt in der Personalpolitik der Offiziere.
Im Oktober 1956 hatte die ungarische Bevölkerung versucht, das Joch der kommunistischen Diktatur abzuschütteln. Ohne Erfolg: Sowjetische Panzerdivisionen schlugen den Befreiungsversuch brutal nieder und zwangen die Ungarn zurück hinter den Eisernen Vorhang.